Der große Peter-und-Paul-Festzug

Die Daten für 2017 sind derzeit in Bearbeitung.

14.00 Aufstellung – 14.30 Uhr Start des Festzuges

Drei Böllerschüsse künden den Festzug an

 

Bitte den Festzugweg freihalten!


Festzugsweg:

Weißhofer Straße – Marktplatz – Melanchthonstraße – Gartenstraße – Friedenstraße – Bismarckstraße – Kaiserdenkmal* – Melanchthonstraße –
Am Gottesackertor

* Aus Sicherheitsgründen verlassen einige Pferdegespanne den Festzug am Kaiserdenkmal


Quacksalber: Zauberei mit dem Wundermittel Furioso. Gaukelei, Comedia und mittelalterliche Musik mit singenden und tanzenden Kindern

Die Puppenspieler Burattini mit ihrer vorwitzigen lebensgroßen Marionette

Mittelalterliche Fechtszenen mit Sicarius.

Die Wehrhaftigkeit der Bürger von 1504 setzte sich in den nachfolgenden Jahrhunderten in den Schützengesellschaften fort. Daraus entstanden im 18. und 19. Jh. die Bürgerwehren und Milizen, deren Uniformierung in der napoleonischen Zeit ihren Höhepunkt hatte.

Nr. 1 Fanfaren- und Trommlerzug Bretten 1504 in den blau-weißen Farben der Stadt

Herold und Reiter mit dem Banner der Stadt

Nr. 2 Eine Schar fröhlicher Kinder und Brettener Volk

Nr. 3 Das "Brettener Hundle" ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Nr. 4 Die Schäferzunft des Oberamts Bretten mit Zunftfahne und Zunftmeister,  den Siegern des Schäfersprungs, Obermeister und Schäfer

 

Nr. 5 Bad Rappenauer Landjugend Fanfarengilde Elsenzgau e.V.

Die Stadt war in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts vollständig von einer Mauer umgeben. Ältester Teil dieser Mauer ist der um 1350 erbaute Simmelturm. Um 1450 entstand der Pfeiferturm.

Nr. 6 Die Stadtwache mit den Hauptmännern Jörg von Rosenberg und Zeisolf von Adelshofen gefolgt von Trommlern und zum Kampf formierten Helmpartern. Bürgerinnen und Kinder geleiten den Reißwagen. Im Anschluss die Stadtwache Wittenberg mit ihren Waschweibern.

Nr. 7 Trommler und Fahnenschwinger mit den Wappenzeichen kurpfälzischer Familien

Der Amtsschultheiß Hans Lott war Stellvertreter des Vogtes.

Die Patrizier waren reiche Bürger und meist auch Ratsangehörige.

Georg der Ältere und Barbara Schwarzerdt mit ihrem Sohn Philipp, dem späteren Melanchthon sowie die Großeltern Hans und Elisabeth Reuter gefolgt von allerlei Tagelöhnern

Nr. 8 Der Medicus, Kräuterweiber, weise Frauen und ein Feldpater

Nr. 9 Der Scharfrichter des Oberamtes. Schwertträger und Wasenmeister, Frouwenwirtin, heilkundige und freie Frouwen

Nr. 10 Beim Steinhaus wurde während der Belagerung eine öffentliche Garküche eingerichtet, die kostenlos Verpflegung ausgab.

Nr. 11 Mönche und Laienbrüder aus Herrenalb, Nonnen aus dem Kloster Frauenalb

Nr. 12 Das Bettelvolk mit einem Wagen

Nr. 13 Fanfarenzug Ottheinrich Neuburg

 

 

Bretten, das 1148 bereits das Marktrecht besaß, ist Knotenpunkt zweier wichtiger mittelalterlicher Handelsstraßen. Auf den seit 1492 regelmäßig abgehaltenen Brettener Jahrmärkten wurden vor allem Tuche, landwirtschaftliche Geräte und Nahrungsmittel gehandelt. Auf dem Wochenmarkt boten Weinhändler, Klein- und Gewürzkrämer ihre Waren an.

 

Nr. 14 Gewürz-und Weinhändler

EIn Kaufmannswagen und wohlhabende Krämer

Die Gruschdler werden vom Wanderprediger Bruder Hubertus begleitet.

Bierbrauer mit Zunftfahne

Die Käser verteilen beim Festzug kleine Kostproben Das Zehrhaus Paravicini erinnert an ein Gasthaus um 1504.

Die „Pfeffersäcke“ handelten mit wertvollen Gewürzen.

Nr. 15 Besonders dankbar für die Befriedung des Landes erweisen Bauern des Umlandes ihre Referenz.  Auch die Tiere, ihren ganzen Stolz, führen sie heute durch die Stadt.

Nr. 16 Schmücker

Nr. 17 Fanfarenzug Weiher

 

 

Gewerbetreibende, Handwerker, Gesellen und Lehrjungen bildeten den größten Teil derBrettheimer Bevölkerung. 1540 zählte man 44 verschiedene Handwerksberufe. Die Handwerker waren in Zünften organisiert und lebten vom beträchtlichen Durchgangsverkehr und der Versorgung des Umlands.

Nr. 18 Die Zunftfahnen, Zunftmeister, Gesellen und Zunftlade der "Ehrbaren Zünfte Brettheim":

Glaser, Leiterbauer, Korbmacher, Schreiner, Hutfilzer und Lederer

Die Schneiderin der Gewandmacherei

Seifensieder

Wäscherinnen

Die Handwerkergilde mit Küfer und Fasswagen

Steinmetz und Weber

Die Bruderschaft der freien Zünfte: Drechsler, Töpfer, Flachsbauer und Spinner präsentieren ihren Beruf

Nr. 19 Schmiede mit einem Rüstwagen

Köhler mit Holz- und Kohlewagen

Zinngießergruppe „Georg Archus“ : der Handwagen trägt Gefäße und Schmuck aus Zinn.

Nr. 20 Kurpfälzischer Fanfarenzug der Weinstadt Wiesloch

Das größte Ereignis in der Geschichte der Stadt war die Belagerung durch Herzog Ulrich von Württemberg. Kurfürst Philipp hatte diese Absicht früh erkannt und verstärkte die Verteidigung mit Ausrüstung und Leuten. Die folgenden Gruppen und Persönlichkeiten hat uns Georg Schwarzerdt, der Bruder Melanchthons, in der Beschreibung des Ausfalls vom 28. Juni 1504 überliefert.

Nr. 21 Marsilius von Reiffenberg, oberster Feldhauptmann der Verteidiger von Brettheim, mit einer Leibgarde aus Schweizer Reisläufern

Nr. 22 Von der Kurpfalz angeworbene und aufgebotene Ritter des Kraichgau-Adels mit dem Wappen der "5 Schneeballen Flehingen-Sickingen". Bewaffnete Knechte mit Helm und Harnisch geleiten die adligen Herren und ihre Edelfrauen.

Nr. 23 Armbrustschützen um Hans Entenkopf aus Neipsen

Nr. 24 Reisige, berittene Söldner und Edelleute

Nr. 25 Der gewaltige Haufen wird angeführt von Hauptmann Gerstenacker und den Hauptleuten. Fußvolk in gevierter Ordnung mit Spießer und Helmparter, Trommler, Pfeifer und Fähnrich flankiert von Doppelsöldnern und Bogenschützen

Die Feldverpflegung mit Handwagen

Der Tross: angeführt vom Trosswaibl mit Steckenknechten, Marketenderei, Trossweibern, Huren und dem Marketenderwagen.

Nr. 26 Fanfarenzug Heidelsheim

Nr. 27 Die Bürgerwehr Heydolfesheim mit Spießern, Büchsenschützen und Helmpartern

Nr. 28 Brettener Artillerie:  eine Feldkartaune, der Balduff mit seinem Zubehör, 2 Schlangen, Hakenbüchsen, Büchsenmeister und Stückknechte

Nr. 29 Der Feldscher versorgte die Verletzten auf dem Schlachtfeld und im Lager.

Am 2. Juli 1504 schließt der Angreifer Ulrich von Württemberg mit Bretten einen Waffenstillstand. Anschließend nimmt der Kurprinz im Auftrag seines Vaters, des Kurfürsten Philipp, den Treueeid der Brettener entgegen und bekräftigt Schutz und Schirm für seine Untertanen.

Nr. 30 Kurfürstliche Fanfarenbläser und Trommler der Melanchthon Herolde Bretten

Nr. 31 Vogt Konrad von Sickingen mit seiner Frau Christine Köth von Wanscheid und Gefolge

Nr. 32 Kurprinz Ludwig in seinem Prunkwagen und das Gefolge zu Pferd

Nr. 33 Reisewagen

Nr. 34 Gelahrte und Gereiste stehen dem Kurprinzen beratend zur Seite.

Nr. 35 Gaukler und Spielleute "Loeffelstielzchen" mit ihren originalgetreuen Instrumenten.

Fahnenschwinger Contrada della Corte aus Italien

 

Die Wehrhaftigkeit der Bürger von 1504 setzte sich in den nachfolgenden Jahrhunderten in den Schützengesellschaften fort. Daraus entstanden im 18. und 19. Jh. die Bürgerwehren und Milizen, deren Uniformierung in der napoleonischen Zeit ihren Höhepunkt hatte.

Nr. 36 Historische Bürgerwache Ehingen/Donau

Kdt. Hauptmann Josef Stocker

Musikzug, Bürgerwache, Hist. Zug

Nr. 37 Heimatvereinigung "Oald Bensem"

Hist. Bürgerwehr Bensheim - Biedermeiergruppe

Kdt. Major Werner Rödel

Spielmannszug, Bürgerwehr, Biedermeiergruppe

Nr. 38 Bürgergarde Ellwangen/Jagst Kdt. Hauptmann Hans-Peter Schmidt

Spielmannszug, Bürgergarde, Trachtendamen

Nr. 39 Bürgerwehr Trochtelfingen Kdt. Hauptmann Berthold Hirlinger

Musikzug, Bürgerwehr

Nr. 40 Historische Bürgerwehr Karlsruhe

Kdt. Hauptmann Volkmar Leger

Trommler/Pfeifer, Bürgerwehr, Biedermeiergruppe

Nr. 41 Großer Siedershof Schwäbisch Hall

Kdt. Hauptmann Hermann Kurz

Spielmannszug, Tanzpaare, Schützenkompagnie

Nr. 42 Bürgerwehr "Alt-Weinheim" Kdt. Hauptmann Axel Wörtge

Bürgerwehr

Nr. 43 Schützenkönig und Jungschützenkönig beim Ausmarsch zum Freischießen an Peter und Paul 1848

Nr. 44 Bürgerwehr der Stadt Bretten

Kdt. Hauptmann Dieter Petri

Ehrenkommandant und Ehrenlandeskommandant Oberst Rudolf Heß

Ehrenkutsche, Artillerie mit Stadtkanone, Musikzug, Bürgerwehr

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